Kaiserschießen im Jubeljahr 2007

Westkompanie ist Kaiserkompanie

Das Kaiserschießen ist das Vogelschießen aller lebenden Könige aus dem Bürgerschützenverein, das erstmalig in diesem Jahr aus Anlaß des Jubiläums stattfand, und zwar am Nachmittag vor dem Ball der Königin, am 21.04.07. Der Kaiser hat keine offiziellen Aufgaben, kann aber nach eigenem Ermessen an allen festlichen Anlässen und Ausmärschen mit dem aktuellen Königspaar und Hofstaat teilnehmen.

Nach zufälliger Reihenfolge (eigenhändiges Nummernziehen jedes Kandidaten aus einem Hut) wurden die Nummern 3, 12, 16, 22 und 32 nicht gezogen. Somit waren zwar zwischen 1 bis 33 Schießnummern möglich, aber insgesamt nahmen 28 Kandidaten am Kaiserschießen teil. Von 35 lebenden ehemaligen Majestäten ( inkl. der amtierenden ) waren 29 anwesend.

Der Oberst holte mit dem allersten Schuß beim Prinzenschießen die Kronprinzeninsignie vom Kopf des Adlers. Nach dem Schuß des Zepterprinzen (Nr. 5) begann – nach Rücksprache unter einigen Führungsoffizieren – mit Nr. 6 das Kaiserschießen mit der „Königsmunition“. Nachdem Hans-Peter Budde (König 1998) aus der Westkompanie mit der Nr. 30 den Adler heruntergeschossen hatte, kamen dadurch die anschließenden (31 u. 33) sowie die vor Nr. 6 stehenden Starternummern ( 1, 2, 4 u. 5 ) nicht mehr zum Kaiserschuß.

Somit kann die Westkompanie als „Kaiserkompanie“ im Jubiläumsjahr 2007 genannt werden.

Kuriosität am Rande : Die Nr.1 zog der 1. Mann des Bürgerschützenvereins, der Oberst, und die Nr.2 die amtierende Majestät 2007.

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